Katholische Kirchengemeinde
Die Kirchengemeinde Mehren gehört zur Pfarrei Gillenfeld. Diese besteht es in der heutigen Gestalt seit dem 1. Januar 2022 und sie umfasst 5.700 Mitglieder.
Den aktuellen Pfarrbrief finden Sie hier.
Gesundland Vulkaneifel
Willkommen im GesundLand Vulkaneifel

Bei uns sind Sie mittendrin im GesundLand Vulkaneifel. Hier erfahren Sie was es heißt, die Natur zu erleben. Gönnen Sie sich im Herzen der Vulkaneifel einmal Zeit für sich und die Ruhe, die im Alltag häufig zu kurz kommt. Entdecken Sie die ursprüngliche Lebenskraft der Erde!
Die Maare, die sanft geschwungenen Hügel, Wiesen, Wälder und Heilquellen im GesundLand Vulkaneifel bilden eine therapeutische Landschaft, die gemeinsam mit den vorhandenen Kliniken, Therapeuten und Heilpraktikern ihre volle Wirkung entfalten kann. Gönnen Sie Ihrem Körper und Geist mit gesundheitsfördernden Angeboten etwas Gutes, genießen Sie köstliche regionale Produkte und lassen Sie sich durch die Kraft der Natur verwöhnen.
Im GesundLand Vulkaneifel gehen ausgebildete Landschaftsmentoren und Entspannungscoaches gerne mit Ihnen auf eine Entdeckungsreise durch die Eifel und geben Tipps und Anregungen, um die Welt mit neuen Augen zu sehen. Kommen Sie so mit der Natur und sich in Einklang. Naturerlebnisse können sich nachweislich positiv auf die körperliche und mentale Gesundheit auswirken. Wer die Region lieber auf eigene Faust erkunden möchte, der kann sich auf abwechslungsreiche, gut ausgeschilderte Wanderwege und Radwege freuen.
Das GesundLand Vulkaneifel: Gesundheitsprävention, Wellnessanwendungen und behandelnde Therapien gepaart mit kulinarischem Hochgenuss - Gesundheitskompetenz mit Wohlfühlfaktor.
Stöbern Sie gerne in den abwechslungsreichen GesundLand-Angeboten.
- Geschrieben von: MZ
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Radwege
Der Maare-Mosel-Radweg:
Auf der ehemaligen Bahntrasse Daun-Lieser ist der Maare-Mosel-Radweg entstanden. Laut Fachpresse ist er einer der schönsten Radwege Deutschlands.
Mit rund 400 Höhenmetern Unterschied, einer maximalen Steigung von 2,5% führt die romantische Strecke über Viadukte, Brücken, durch ehemalige Tunnel und eine beeindruckend schöne Landschaft.
Der Maare-Mosel-Radweg führt an Mehren vorbei, eröffnet aber die Möglichkeit, von Daun kommend nach dem Tunnel "Großes Schlitzohr“, übrigens der zweitlängsten Fahrradtunnel Deutschlands, nach Mehren abzubiegen.
Es handelt sich um eine Schleife (S1, 3 km), die durch Mehren führt (der Beschilderung "Maare-Mosel-Radweg“ folgen), unter anderem vorbei an der St. Matthias-Kirche, die zu hier einem Kurzbesuch einlädt. In der Nähe des Naturschutzgebietes "Sangweiher“ ist der Einstieg auf den Radweg wieder möglich.
Man kann aber auch vom Radweg (Abfahrt Gewerbegebiet Mehren) auf der Gewerbegebietsstraße zur B 421 Richtung Mehren fahren, in Höhe der Einmündung Friedhofstraße rechts abbiegen und diese bis zur Steininger Straße befahren. Dann geht’s rechts ab auf der K 16 Richtung Steiningen.
Weitere Radweg-Schleifen:
Schleife Brockscheid-Holzmaar (S2, 6,5 km)
Am Naturschutzgebiet "Sangweiher“ verlassen Sie den Maare-Mosel-Radweg und folgen der Beschilderung "Brockscheid“, bekannt durch die "Eifeler Glockengießerei“, die Sie auf Ihrer Tour auch besichtigen können. Der Weg nach Brockscheid steigt leicht an; von dort aus führt der ausgeschilderte Weg wieder zum Holzmaar zurück auf den Hauptweg.
Schleife Strohn-Mückeln (S3, 12 km)
In Gillenfeld ist der Ausschilderung "Strohn“ zu folgen. Ein Zwischenstopp im Vulkanhaus Strohn ist unbedingt zu empfehlen. Vorbei an der Lavabombe geht’s durch die "Strohner Schweiz“ nach Mückeln (hier kommt ein kurzer steiler Anstieg auf Sie zu). Von Mückeln aus der Beschilderung folgen bis zur Abzweigung bei Gillenfeld und zurück auf den Maar-Mosel-Radweg.
Insidertipps für Tagesausflüge:
• Münstermaifeldradweg: Hausen-Lasserg (Brotzeit mitnehmen)
• Alfbach von Mehren über Olkenbach-Dorf, dann über den MMR zurück
• Bitburg-Erdorf - Trier-Ehrang, zurück mit der DB (völlig problemlos!) anschließend Einkehr in der römischen Villa Otrang, Fließem
Für Mountainbiker:
Die traumhaften Eifel-Trails des VulkanBike TrailParks lassen die Herzen begeisterter Mountainbiker höher schlagen und sorgen für Bikegenuss pur im Land der Maare und Feuerberge! Und Mehren liegt in diesem 750 km umfassenden Mountainbike-TrailPark praktisch mittendrin.
- Geschrieben von: Wolfgang Juchmes
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Ausflugsziele
Wer in der Vulkaneifel Urlaub machen möchte, findet in Mehren einige sehr gute
Übernachtungsmöglichkeiten
Wagners Landhaus
Am Weyersberg 18
54552 Mehren
Tel.: 06592/3180
www.wagners-landhaus.de
Pension - Ferienwohnungen Michels-Roden
Ü/F , auch Vollpension
Darscheider Str. 8
54552 Mehren
Tel.: 06592/3249
www.michels-roden.de
Ferienwohnung *** Renate Jungen
Auf dem Hof 9
54552 Mehren
Tel.: 06592/2737
Mail:
Homepage der Ferienwohnung
Ferienwohnung Richard Susanich
Radbüschstraße 24
54552 Mehren
Tel.: 06592/10216
Ferienwohnung Schellen
Tiergartenstraße 8
54552 Mehren
Tel.: (0 65 92) 28 25 | Fax: (0 65 92) 95 76 68
Mail:
www.fewo-schelian.de
Ferienwohnung Miss Sophie
Inh. Gabi Fleschen
Hasselstraße 24
54552 Mehren
Tel.: 0151/12707950
www.ferienwohnung-miss-sophie.de
Ferienwohnung Edwin Otten
Hardtstraße 9
54552 Mehren
Tel.: (0 65 92) 35 20
Mail:
Ferienwohnung Lilo Bednarek
Auf dem Hostert 13
54552 Mehren
Tel. 06592/3221
Mail:
- Geschrieben von: Wolfgang Juchmes
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Brauchtum
Fastnacht / Karneval (Fossenich)
Weiberdonnerstag
Das närrische Treiben am sogenannten "Fetten Donnerstag“ geht in Mehren zurück auf das Jahr 1948. Damals initiiert durch Barbara Schäfer, Maria Mohrs und ‚Gretchen’ Zimmermann. Mit einem kleinen Festzug durch das Dorf unter Mitwirkung des Musikvereins begeben sich die teilnehmenden Möhnen in ein Wirtshaus (in den letzten Jahren Gasthaus Schüller). Beim Möhnenkaffee wechseln sich Wort- und Gesangsvorträge der Frauen unter der Leitung der Obermöhn ab und geht am Abend mit Tanz und dem Aufzug des Prinzen Karneval mit Funkenmariechen und Elferrat über.
Männer – mit Ausnahme der Musiker und des Prinzen Karneval mit Gefolge – sind an diesem Tag "draußen vor der Tür“.
Kinderkarneval
Im Aufschwung des rheinischen Karnevalstreibens wurde um 1960 erstmals durch Richard Jungen (Klempnisch Richard) am Fastnachtsdienstag ein sogenannter Kinderkarneval organisiert. Die Mehrener Kinder wählten einen eigenen Kinderprinzen, ein Funkenmariechen und später auch eine eigene Prinzengarde. Vom Musikverein begleitet, marschierten die Kinder durch das Dorf, um anschließend in einem der bekannten Lokale einzukehren. Bei reichlich Limonade feierten die Kinder ihren Karneval mit allerlei Lustbarkeiten, Spielen, Büttenreden und Gesangsvorträgen. Zunächst eher als ein Versuch geplant, entwickelte sich der Kinderkarneval zu dem bestimmenden Ereignis am Fastnachtsdienstag - sehr zum Nachteil des Eierheeschens und Bokerns. Dieses ließ von Jahr zu Jahr merklich nach, da viele Haustüren verschlossen waren, weil die Hausbewohner sich beim Umzug und der Karnevalsfeier der Kinder aufhielten. Daher beschloss man im Jahre 1990, den Kinderkarneval erstmals auf den Fastnachtssamstag zu verlegen.
Der Fastnachtssonntag
Wenn um die Mittagszeit des Fastnachtssonntags die ersten Bokerten (Maskierten), aus dem Hinterollen (Hinterdorf) kommend, langsam zum Ewerollen (Oberdorf) ziehen, ist dies das untrügliche Startzeichen für die Mehrener Fastnacht. Häufig wird auf einem mitgeführten Schild kundgetan, daß man die Fastnacht sucht. Der Umzug selbst wird als „Proklamation“ bezeichnet und dient dazu, die Mehrener Fastnacht auszurufen. Die maskierten Fastnachtssucher, Prinz Karneval, Elferrat und Prinzengarde, versammeln sich am nördlichen Dorfeingang (Dauner Straße). Unterstützt durch die Kapelle des Mehrener Musikvereins, bewegt sich der Zug durch das Dorf.
Rosenmontag
In den Morgenstunden des Rosenmontag wird in vielen Scheunen des Dorfes allerletzte Hand an die oft in wochenlanger Arbeit aufgebauten Karnevalswagen gelegt, um sie am Mittag zum Sammel- und Ausgangspunkt des Rosenmontagszuges in das Oberdorf (Kapellenstraße) zu bringen. Nachdem der Rosenmontagzug in festgelegter Ordnung in der Kapellenstraße Aufstellung gefunden hat, bewegt sich dieser über die Dauner Straße ins Dorf hinein: Voran der Fahnenträger mit der Fahne des MCV, dahinter das Funkenmariechen und die Prinzengarde. Nun folgen Karnevalswagen, kleine und große Fußgruppen. Aufgelockert wird der Umzug durch zahlreiche Musikkapellen aus den umliegenden Dörfern. Den Ausklang des Rosenmontags bildet der abermalige Aufzug der närrischen Tollitäten in der Mehrzweckhalle.
Fastnachtsdienstag
Eierheesch, Brodeflesch, jeff ma jett un mejne Korf
Eier und Speck, Botter un Weck, da jie ma von de Dire weck.
Ich bin ein armer König, gib mir nicht zu wenig,
lass mich nicht zu lange stehen, denn ich muß noch weiter geh‘n.
Schon am frühen Nachmittag sind die Kinder zum Eierheeschen (Eierheischen) unterwegs. Maskiert und verkleidet ziehen sie von Tür zu Tür, um mit dem Absingen ihrer Heischelieder Süßigkeiten, Eier oder Geld zu erstehen. Zu dem harmlosen Heischegang der Kinder gesellen sich im Laufe des Tages die „derberen Bokerten“. Möglichst als alte Frauen oder Hexen verkleidete Gestalten begehren nachhaltig Einlass in die Häuser. Unter den Masken verbergen sich Jugendliche, aber auch Erwachsene, verheiratete Männer, manchmal auch Frauen. `Bokern gehen`oder`Floatzen` (sinngemäß in lumpenartigen Kleidern herumziehen) ist also vornehmlich eine Angelegenheit der Erwachsenen.
Auch der Prinz Karneval mit Gefolge zieht heischend durch das Dorf, um den obligatorischen Fastnachtsobulus einzusammeln.
Fastnachtsbeerdigung
Ein letztes Mal stürzt man sich in das närrische Treiben, um die verbleibenden Stunden vor Aschermittwoch ausgelassen zu feiern und ob des unausweichlichen Endes schließlich die Fastnacht zu beerdigen. Die Beerdigung der Fastnacht ist dem kirchlichen Begräbnisritus in sehr vereinfachter Form nachempfunden. Die anwesenden Fastnachter schwärzen sich ihr Gesicht mit Ruß oder schwarzer Schuhcreme und halten Kerzen in den Händen. Alsdann wird unter lautem Gezeter und Heulen die Fastnacht auf einer Bahre hereingetragen. Wurde früher die Fastnacht durch eine Strohpuppe dargestellt, so bedient man sich heuer gerne eines willigen, gelegentlich auch durch reichlich Alkoholgenuß angeheiterten Narren. Die Bahre wird unter den Klängen ‘jämmerlicher‘ Trauermusik durch den Saal getragen, begleitet von der Polonaise der ‘Trauergemeinde‘. Dabei versprengt man reichlich ‘Weihwasser ‘mittels einer Klosettbürste aus einem großen Eimer.
Bestimmender Trauergesang bei dieser Zeremonie ist das Lazaruslied:
Oh Je-misch nee, oh Je-misch nee, wenn noch ees die Fossenicht wär
Oh Je-misch nee, oh Je-misch nee, wenn noch ees die Fossenicht wär
Nach dieser Refrainstrophe flicht der Sänger spontan einfache Reimverse ein, die das vergangene Fastnachtsgeschehen zum Inhalt haben.
Nach dem abgeschlossenen Stegreifvers schließt die ‘Trauergemeinde‘ die Strophe mit dem zweiten Refrain:
Als La-za-rus ge-stor-ben war,
be-grub man ihn mit Haut und Haar,
be-grub man ihn mit Haut und Haar.
Trotz dieser tiefen Symbolik beendet der Mehrener Fastnachter die närrische Session in den ersten Stunden des Aschermittwochs mit wehmütiger Klage ‘Oh Jemisch nee ....‘ in der Gewissheit, dass es in einem dreiviertel Jahr wieder von neuem losgeht.
- Geschrieben von: Wolfgang Juchmes
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Kirche
Pfarrkirche St. Matthias Mehren
Ins Jahr 1534 geht ein kunstgeschichtlich bemerkenswerter Teil der Mehrener Pfarrkirche zurück: Es ist der Chor der Ostseite, der einem (älteren) romanischen Kirchenschiff angefügt wurde, das im Jahre 1824 einem neuen weichen musste. Zu dem „neuen“ Kirchenschiff kam der imposante Kirchturm, so etwas wie das Wahrzeichen Mehrens.
Prunkstück der Mehrener Pfarrkirche ist jedoch das kunstvolle Portal aus dem 17. Jhd. im Renaissance-Stil. Es stammt aus dem Kloster Himmerod. In einer reizvollen Muschel-Nische zwischen zwei zierlichen Säulchen steht heute der hl. Matthias, der Schutzpatron der Kirche. Geschaffen wurde die Skulptur von dem Lutzerather Bildhauer Rudolf Müller nach einem Entwurf von Georg Gehring aus Adenau.
Der eigentliche Baukörper der heutigen Pfarrkirche wurde sozusagen zwischen diesen wertvollen alten erhaltenen Elementen im Jahr 1965 neu errichtet und 1997 renoviert. Dass dabei der alte Chorraum wieder seine zentrale Bedeutung als Altarraum zurückerhalten hat, greift die Tradition der Ausrichtung der christlichen Kirchen nach Osten hin, zur aufgehenden Sonne und damit dem Symbol des auferstandenen Christus, wieder auf.
Die Pfarrkirche ist von 10:00 bis 18:00 Uhr für jedermann zur Meditation und Besinnung geöffnet.
Die Evangelische Kirchengemeinde Daun
hat in Mehren (nach Daun) mit 240 evangelischen Christen die mitgliederstärkste Ortsgemeinde Sonntags um 10:00 Uhr in unserer Kirche auf dem Burgberg.
- Geschrieben von: MZ
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